Transformative Lehre für eine nachhaltige Welt

Heutige Gesellschaften stehen vor vielfältigen und oft schwer überschaubaren Herausforderungen. Soziale, wirtschaftliche und ökologische Krisen gehören ebenso dazu wie Krisen der Demokratie. Vor diesem Hintergrund begründet die Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (CHG) einen Typ von Wissenschaften, der Menschen zur verantwortungsvollen Bewältigung dieser Herausforderungen sowie zu einem guten Leben in einer häufig komplexen und widerspruchsvollen Welt befähigt. Die knodel foundation fördert diese Bildungseinrichtung, weil sie genau die Art von transformativer Lehre im Bereich Wirtschaftswissenschaften anbietet, die für eine systemische Transformation gebraucht wird.

Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung

Die Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung ist eine staatlich anerkannte Hochschule in freier Trägerschaft in Bernkastel-Kues, Rheinland-Pfalz. Sie wurde 2014 gegründet und stellt einen neuen Typ von Hochschule dar, in dessen Lehre und Forschung sich Wissen, Handeln und Imaginationskraft zu verantwortungsvollem und wirksamen Engagement verbinden. Dafür erarbeitet sie didaktische und wissenschaftliche Methoden für gestaltungsorientierte Wissenschaften. Die aktive (Mit-)Gestaltung von Lehre, Forschung, Institution und Gesellschaft ist integraler Bestandteil aller vier Studiengänge.

Die Wirkung der Forschungs- und Bildungsinnovationen der CHG ist darauf ausgelegt, weit über die Hochschule hinaus zu strahlen. Gemeinsam mit ihren mittlerweile über 130 Studierenden, 60 Alumni (Stand Januar 2021), sowie Praxis-, Forschungs- und Förderpartnerinnen, entwickelt sich die Cusanus Hochschule zum Zentrum eines weitreichenden Netzwerkes des Wandels. So gelingt es, ihre etablierten Best Practices etwa in andere Hochschulen und weitere Bildungseinrichtungen hineinzutreiben. Dafür arbeitet die Hochschule mit Transformatorinnen wie der Bewegung „Fridays for Future“ und innovativen Unternehmen und Stiftungen zusammen. Durch diese Vernetzung entstehen neue Angebote wie Summer Schools, digitale Vorlesungsreihen und Praxiscamps. Mit Lehrmaterialien und Schulungen unterstützt die Hochschule reformwillige Lehrende anderer Universitäten und überzeugt einflussreiche Verlage. Schließlich erhöht sie mit bildungspolitischen Kampagnen den Druck auf jene, die sich von selbst nicht ändern wollen.

Dies gelingt indes nur deswegen, weil Fördernde dieses Wirkungspotenzial erkennen und die Hochschule in ihrem Anliegen unterstützen. Getragen von einer gemeinnützigen gGmbH erhält sie keine staatliche Grundförderung, sondern lebt von Zuwendungen und Studienbeträgen.

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