
Armut in Kenia, Ruanda & Uganda durch Sozialunternehmen beenden
Lokaler Projektträger
Um effizient möglichst viele Menschen zu erreichen, baut die Stiftung Stay auf bereits vorhandenen lokalen Strukturen auf. Zunächst werden erfolgreiche ostafrikanische Sozialunternehmer, die bereits bisher mit den Capable Poors zusammenarbeiten, miteinander vernetzt. Dies geschieht durch die Gründung der „Stay Alliance“, einem Sozialunternehmerverband. Dieser umfasst aktuell bereits 80 Sozialunternehmer und ihre Organisationen in drei Ländern. In einem zweiten Schritt werden in der Stay Alliance die besten Konzepte zur Armutsbekämpfung von einzelnen Sozialunternehmern standardisiert. Anschließend können alle 80 Sozialunternehmer die Konzepte aus dem Pool ihrer Stay Alliances kostenfrei nutzen. Jedes dieser Konzepte ist zudem so aufgebaut, dass es finanziell nachhaltig ist.
Durch ein unabhängiges externes Controlling-System werden alle Aktivitäten hinsichtlich der erreichten Effizienz und Wirksamkeit bewertet. Dieser länderübergreifende Überwachungs- und Steuerungsprozess führt durch sehr hohe Transparenz zu maximaler Effizienz der „investierten“ Finanzmittel (Spenden & Impact Investing Kapital) und verhindert somit auch Korruption.
Projekt
Nachdem die knodel foundation seit 2018 die Gründung und den Aufbau der Stay Alliance in Kenia finanziert hat, wird in den kommenden Jahren die Projekt- und Organisationsentwicklung der Stay Alliances in Kenia, Ruanda und Uganda unterstützt. Der Fokus liegt auf der Entwicklung der „Stay Alliance Programme“. Diese sind standardisierte, finanziell nachhaltige Konzepte zur Armutsbekämpfung, die von allen Sozialunternehmern kostenfrei genutzt werden können. Angepasst an die lokalen Wirtschaftsstrukturen konzentrieren sich die Stay Alliance Programme zunächst auf den Bereich Landwirtschaft wie beispielsweise Bienenzucht, organischer Getreideanbau, Bio-Gas-Rucksäcke, Baumpflanzungen. Ergänzt wird das Portfolio um Programme in den Bereichen Bildung und Gesundheit.